Take 2 will Bilanz durch Wachstumskurs retten

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Take 2s Vorstandsvorsitzender Strauss Zelnick will die zeitweise hohen Verluste des Unternehmens durch einen Wachstumskurs ausgleichen, der den Publisher unabhängiger von den Umsätzen mit der Erfolgsmarke Grand Theft Auto machen soll.

Der Nettoverlust für das erste Quartal mit Abschluss zum 31. Januar 2010 betrug 33,8 Millionen US-Dollar; verglichen mit einem Verlust von 53,8 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

“Wir haben eine globale Distributions- und Publishingbasis, und in den GTA-Jahren ist diese Kostenstruktur gut, aber in Jahren, in denen wir kein GTA haben, ist sie zu hoch“, räumt Strauss Zelnick im Interview gegenüber LA Times ein. „Der Maßstab der Profitabilität sind aber die Jahre, in denen wir kein GTA haben. Wir müssen wachsen.“

Ob dieses Wachstum organisch oder per Zukäufe generiert werden soll, lässt Zelnick indes offen. Erst im letzten Jahr hatte man die US-Distributionstochter Jack of All Games verkauft, um die Kostenbasis zu reduzieren.

Dagegen hat das Unternehmen mit L.A. Noir und Red Dead Redemption neue Marken geschaffen, die das anvisierte Wachstum stützen könnten.