Quartalsbericht: Europa wichtigster Wachstumsmarkt für Bandai Namco

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Das dritte Quartal des aktuellen Geschäftsjahrs 2015 läuft für Bandai Namco durchaus erfreulich. Zumindest was Konsolenspiele angeht. Die Videospiele für den Heimkonsolenmarkt weisen ein stetiges Wachstum auf. Bis Ende des Fiskaljahrs plant das Unternehmen insgesamt 25,7 Mio. Spiele zu verkaufen. Europa soll dabei für den Löwenanteil der Absätze sorgen.

Das Neunmonatsergebnis zeigt Einnahmen von insgesamt 72,9 Milliarden Yen (Vorjahresvergleich: 53,6 Milliarden Yen). Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 werden 92 Milliarden Yen erwartet. Auch das würde einen deutlichen Anstieg gegenüber 2014 bedeuten (86,5 Milliarden).

Die restlichen Geschäftsfelder performen durchwachsen. Besonders die Division Network Entertainment (welche Videospiele beinhaltet) hat mit Problemen zu kämpfen. Für das Geschäftsjahr wird ein Rückgang des operativen Einkommens um 32 Prozent erwartet, was vor allem auf die schlechten Geschäfte mit Freizeitparks und Arcade-Maschinen zurückzuführen ist. Bandai Namcos Software indes legt weiter zu.

Europa trägt daran einen großen Anteil. Hier verzeichnet man starke Gewinnanstiege. Zwar ist Europa für das Unternehmen, im Vergleich zu Japan, ein eher kleiner Markt, doch der erwartete Anstieg des operativen Gewinns um 770 Prozent ist sicherlich ein Ausrufezeichen. Was die Software-Verkäufe angeht, wird die Relevanz Europas noch deutlicher. von den 20,7 Millionen Spielen, die bislang im Geschäftsjahr 2015 ausgeliefert wurden, verkaufte Bandai Namco lediglich 3,7 Millionen in Japan. In den USA waren es 6,5 Millionen und in Europa stolze 10,5 Millionen.

Besonders wichtig für den Erfolg waren The Witcher 3, Dark Souls II und Scholar of the First Sin. Ebenfalls relevant für den europäischen Markt waren Project CARS, F1 2015 und The Talos Principle.

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