HTC Vive kostet 800 Dollar

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Endlich haben Valve und HTC ihre Karten auf den Tisch gelegt und den Preis für Vive enthüllt. Das aktuell wohl kompletteste VR-Kit wird im April für 799 US-Dollar erscheinen. Das Bundle wird neben der VR-Brille zwei kabellose Controller, Bewegungssensoren und (in limitierter Auflage) die Spiele Job Simulator und Fantastic Contraption enthalten.

Damit beinhaltet das Set bereits die für die Immersion wichtigen VR-Controller. Oculus Rift, welches ab dem 28. März für 599 US-Dollar erhältlich sein wird, kommt in der Standardversion ohne die Oculus Touch Wireless Controller auf den Markt.

Die Version für den Massenmarkt wird darüber hinaus über einen überarbeiteten Kopfgurt und integrierte Telefonfunktionen via Vive Phone Service verfügen. Der Dienst wird es Nutzern ermöglichen, Anrufe, Textnachrichten und Kalenderbenachrichtigungen zu empfangen, ohne das Headset abnehmen zu müssen.

„Seit Beginn der Entwicklung steht Vive an der vordersten Front der Virtual Reality. HTC hat Pionierarbeit bei mehreren revolutionären Technologien geleistet“, so HTC-CEO und Vorsitzende Cher Wang. „Seitdem wir Vive letztes Jahr angekündigt hatten, haben wir unermüdlich daran gearbeitet, die beste VR-Erfahrung auf den Markt zu bringen und mehrere Auszeichnungen und Anerkennung der Presse, der Konsumenten und aus der Branche erhalten. Mit der Konsumenten-Version von Vive können wir nun unsere ultimative Vision realisieren. Wir bringen Vive in die Wohnzimmer der Welt, so dass die Menschen Virtual Reality auf eine Weise erleben können, welche die Vorstellungskraft befeuert und die Welt verändert.“

Vorbestellungen für Vive werden ab dem 29. Februar entgegengenommen. Damit bleibt, von den drei großen VR-Playern, nur noch Sony die Bekanntgabe der Veröffentlichung und des Preises seiner Virtual-Reality-Brille schuldig. GameStop-CEO Paul Raines verkündete unlängst, dass PlayStation VR im Herbst 2016 erscheinen werde. Sony hat dies als Spekulation zurückgewiesen.