Das iranische Justizministerium blockiert aktuell den Zugang zu Clash of Clans, da es befürchtet, dass das Spiel zu Stammeskonflikten anstiften könnte. Somit haben Spieler im Iran momentan keine Möglichkeit das Spiel auf legalem Wege zu spielen. Psychologen warnten im Rahmen einer Arbeitsgruppe, dass die Inhalte und Thematik des Spiels zu Gewalttaten ermuntern könnte.

 

Auch Pokémon GO ist betroffen

Die Mehrheit des Komitees unterstütze deshalb die Verbote, welche seit dem 27. Dezember 2016 in Kraft getreten sind. Es ist nicht das erste Mal, dass Entwickler im Iran nicht frei auf den Markt treten können. World of Warcraft war 2012 von NATO-Sanktionen betroffen, Arma 3 wurde vom Markt genommen, da es iranische Militärstreitkräfte nicht im Sinne der iranischen Regierung darstellte. Im August 2016 wurde auch Pokémon GO verboten, da es Sicherheitsbedenken aufgrund des Location-Based-Designs gab.