Tim Sweeney kiritisiert Oculus: VR-Plattformen müssen offen bleiben

0

In einem Gespräch mit Glixel kritisierte Tim Sweeney, Gründer und Präsident von Epic Games, die Plattformbetreiber auf dem VR-Markt. Es sei erforderlich, dass diese ihre Geräte offen für andere Anbieter halten, um Monopolstellungen wie auf dem Smartphonemarkt zu vermeiden.

 

Die Freiheit wird enden

Auf dem VR-Markt laufe gerade „eine Menge falsch“, was auch in anderen Branchen zu Problemen führe, wie Sweeney bemerkte. Als Beispiel führte er Apple auf. Zwar vertritt Sweeney die Meinung, dass es in Ordnung sei, dass das Unternehmen seine Hardware exklusiv vertreibt, doch für Software sei dies nicht der richtige Weg. Vor allem Oculus VR kritisierte er für ein ähnliches Geschäftsmodell.

„Wenn man die Oculus-Treiber installiert, kann man standardmäßig nur den Oculus Store nutzen. Man muss sich durch das Menü kämpfen und es ausschalten, um Steam nutzen zu  können. Das macht jeder. Es ist einfach befremdlich und vermittelt die falsche Botschaft an die Entwickler. Es sagt ihnen: ‚Wir werden diese Sache dominieren und eure Freiheit wird an irgendeinem Punkt enden.'“

 

Epic entwickelt selbst für Oculus

Sweeney glaubt, dass letztendlich offene Plattformen das Rennen machen werden, da sie über eine bessere Softwareauswahl verfügen. Er lobte HTC Vive dafür, eine solche Plattform zu sein und verwies darauf, dass sie sich momentan im Verhältnis 2:1 zu Oculus verkaufe – ein Trend, von dem Sweeney erwartet, dass er sich fortsetzt. Er ging auch darauf ein, dass Epic gerade einen Exklusivtitel für Oculus entwickelt, welcher auf der Unreal Bullet Train VR Demo basiert. Dies erkläre sich dadurch, dass Oculus das Spiel finanziell unterstützt und man nicht in der Lage gewesen sei, es mit einem Budget zu realisieren, dem lediglich die voraussichtlichen Verkaufszahlen zugrundeliegen.

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here