Der südkoreanische Entwickler Smilegate plant seine eSports-Ambitionen zu intensivieren und möchte seinen Hit Crossfire in Europa stärker pushen. Die Crossfire-IP soll über das neue Büro in Berlin den Weg von Korea und China nach Europa finden. In westlichen Gefilden wartet das Spiel noch auf den großen Durchbruch. Nichtsdestotrotz gehört Crossfire bereits zu den Giganten der aktuell erfolgreichen Spiele. 2014 generierte der Online-Taktik-Shooter 1,3 Milliarden Dollar Umsatz, war zudem 2016 der zweiterfolgreichste digital vertriebene PC-Titel und wurde vergangenes Jahr lediglich von League of Legends übertroffen.

 

Deutsche Fassung und europäische Anpassung

Die Leitung des Berliner Standorts übernimmt Emanuel Schleussinger, der ehemalige CTO von Aeria Games. Director of Operations ist Andrzej Ilczuk, der vormals ebenfalls bei Aeria Games als Director of Live Games tätig war. Christian Baur, ehemaliger Gameforge Product Marketing Director wird als Head of Marketing fungieren.

Smilegate verspricht sich durch das Office auf deutschem Boden eine bessere Performance seiner Titel auf dem europäischen Markt. Eine deutsche Fassung von Crossfire wird gerade umgesetzt. Dazu arbeitet das Team an diversen Anpassungen des Spiels, um dem europäischen Geschmack zu entsprechen. Der Hauptfokus der europäischen Smilegate-Sparte wird jedoch auf dem eSports-Branding liegen. Crossfire soll als eSports Marke wahrgenommen, weshalb man unter anderem an der IEM Expo in Polen teilnehmen wird.

Laut Smilegate zählt Crossfire aktuell 8 Millionen gleichzeitige User und 650 Millionen registrierte Spieler. Momentan befindet sich auch ein Film in Arbeit, welcher auf dem Spiel basiert.

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