MFG: Verschmelzung von Kulturinstitutionen und Entwicklernachwuchs

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Die MFG Innovationsagentur Medien- und Kreativwirtschaft veranstaltet unter dem Motto „Code for Culture: Spielkultur trifft Kulturspiel“ die Initiative Open Culture BW. Sie wird mit einem Game-Jam beginnen, welcher vom 16. bis zum 18. Juni 2017 stattfinden wird. Am 10. Juni findet der Kick-off statt, im Rahmen dessen sich die Teams zusammenfinden.

 

Viele Studierende erwartet

Insgesamt 15 Kultureinrichtungen, wie das ZKM Karlsruhe und das Stuttgarter Kunstmuseum, werden den Entwicklern Bilder, Videos und Karten zur Verfügung stellen. Die Coder erstellen daraus dann Spieleprojekte. Die Veranstalter rechnen vor allem mit Studierenden aus Baden-Württemberg.

„‚Open Culture BW‘ setzt sich dafür ein, digitalisierte Artefakte offen zugänglich zu machen, um das kulturelle Erbe im digitalisierten Zeitalter zu bewahren“, so Staatssekretärin Petra Olschowksi, Kunstministerium Baden-Württemberg. „Wir begrüßen es sehr, dass so viele Kulturinstitutionen mit gutem Beispiel vorangehen und ihre Daten offenlegen. Mit dem Voranschreiten der Digitalisierung wird es für den Kulturbereich immer wichtiger, neue Vermittlungsformate wie Spiele zu generieren, um die Digital Natives abzuholen.“

 

Game-Jam nur der Auftakt

Im Gegensatz zu vielen anderen Game-Jams, werden bei dieser Initiative die Projekte nach der Veranstaltung fortgeführt. Am Wochenende sollen lediglich Prototypen entstehen, die danach weiterentwickelt werden sollen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zwei Feedbackrunden mit Mentoren und Institutionen nachgelagert. Da das Projekt eng mit kooperierenden Hochschulen verzahnt ist, erhalten die Teilnehmer auch ECTS-Punkte für ihre  Projekte.

Im November dieses Jahres werden dann die besten Spiele von einer Jury gekürt. Die Kategorien lauten: Best Serious Game, Best Mobile Game und Best Design. Die Gewinner werden ihre Spiele dann bei der Open!-Konferenz für digitale Innovation am 6. Dezember vorstellen.