Analysten: Call of Duty bis zu 25 % unter Vorjahr

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Obwohl Activisions Call of Duty: Ghosts im November in den USA das bestverkaufte Spiel war, gehen Analysten von Cowen & Company davon aus, dass von dem Titel erheblich weniger abgesetzt wurde als im vergangenen Jahr von Call of Duty: Black Ops II.

Zwar hatte Activision Investoren bereits auf geringere Absatzzahlen vorbereitet, da potenzielle Käufer auf die Verfügbarkeit der neuen Konsolen warten würden.

Laut Doug Creutz, Analyst bei Cowen & Company, würden die tatsächlichen Verkaufszahlen die ursprüngliche Absatzerwartung von bis zu 15 Prozent weniger Ghosts im Vergleich zu Black Ops II jedoch noch unterbieten.

„Nach weitergehender Untersuchung glauben wir, dass die Zahlen etwas beunruhigender sind als sie zunächst erschienen“, so Creutz in einem Investorenbrief. „Obwohl die Lücke im Vergleich zum Vorjahr bislang nur 19 Prozent beträgt, beinhaltet dies zwei weitere Verkaufswochen für die 360 und PS3-Versionen [von Black Ops II, Anm. d. Red.]. Gegenüber 2011 [Modern Warfare 3], wo nur eine Woche Unterschied besteht, liegt der Titel auf die bisherige Lebenszeit bezogen 32 Prozent darunter.“

Call of Duty: Ghosts war am 5. November für Xbox 360, PlayStation 3, Wii U und PC erschienen. Black Ops II kam im vergangenen Jahr erst am 12. November in den Handel; Modern Warfare 3 am 8. November 2011. Die Versionen für PS4 und Xbox One waren zur Veröffentlichung der PS4 und der Xbox One auf den Markt gekommen.

Creutz: „Wir glauben nicht, dass es ausgeschlossen ist, dass der Titel bei einem Minus zwischen 20 und 25 Prozent zum Vorjahr landet, was klar schlimmer als der Rückgang zwischen 10 und 15 Prozent ist, den wir im Forecast als in Stein gemeißelt ansahen.“