Oculus VR verstärkt seine Eye-Tracking-Bemühungen, indem es die dänische Firma The Eye Tribe kauft. Das Unternehmen hat sich seit 2007 auf Eye-Tracking-Technologie spezialisiert. Die Gründer gingen aus einem Forschungsteam der Universität Kopenhagen hervor. 2011 kauften sie der Universität die IP ab und begannen als Privatunternehmen am Projekt weiterzuarbeiten.

 

Staatlich geförderte Cutting-Edge-Technologie

Laut TechCrunch konnte The Eye Tribe 3 Millionen Dollar über einen Startup Bootcamp Accelerator einsammeln und erhielt zudem 2,3 Millionen Dollar von der Danish National Advanced Technology Foundation. Zum Zeitpunkt der Übernahme zählte The Eye Tribe 16 Mitarbeiter. Nun gehört das Unternehmen zu 100 Prozent zu Oculus VR. Die genauen Details und der Kaufpreis sind nicht bekannt.

 

Eye Tracking fundamentaler Bestandteil der VR-Zukunft

Eye Tracking gewinnt im Bereich VR immer mehr an Bedeutung. Im März 2016 konnte das ebenfalls auf diese Technologie spezialisierte Fove VR insgesamt 11 Millionen Dollar an Investitionen einsammeln. Fove CEO, Yuka Kojima betont die Wichtigkeit der Technik, um die Hände in der VR zu entlasten und eine natürlichere Interaktion zu schaffen: „Eye Tracking ist eine weitere Eingabeebene, welche die Hände freihalten kann, um andere Dinge zu tun, oder sich faul durch Menüs zu navigieren.“ Speziell beim Thema Foveated Rendering sind The Eye Tribe und Fove VR führend. Dass dieses Thema künftig an Bedeutung gewinnen wird, zeigt auch die Übernahme des Startups Eyefluence im Oktober 2016 durch Google.