Die eSports Entertainment Association (ESEA) bestätigt, dass Daten von knapp 1,5 Millionen Nutzern abhanden gekommen sind. Am 27. Dezember 2016 sei eine Lösegeldforderung über 100.000 Dollar gestellt worden, auf die man jedoch nicht einging. „Wie geben keinen Lösegeldforderungen nach und egal welchen Betrag wir gezahlt hätten, es hätte keinerlei Garantie für das gegeben, was mit den gestohlenen Daten der Nutzer passiert“, so die ESEA in einer offiziellen Stellungnahme. „Die verantwortungsbewussteste Lösung war den Zwischenfall den Behörden und unserer Community zu melden, so dass jeder die notwendigen Schritte einleiten kann, um seinen Account zu schützen.“

 

Zahlreiche weitere Daten sind betroffen

Laut ESEA könnten neben Passwörtern noch zahlreiche weitere Daten abgeflossen sein: „Die Untersuchung läuft noch aber wir glauben, dass ein großer Teil der Information über ESEA Communitymitglieder, wie Usernamen, emails, private Nachrichten, IPs, Mobiltelefonnummern, Forumposts, Passwörter und Geheimfragen betroffen sind. Um es klar auszudrücken: Wir haben daran gearbeitet, die Quelle des Lecks ausfindig zu machen und angemessene Maßnahmen getroffen, sie zu patchen. Sobald die Nutzer ihre Passwörter und Informationen geändert haben, sollten sie der Datensicherheit der ESEA-Systeme vertrauen können.“

Die ESEA gehört zur Modern Times Group, einem Medienunternehmen, welches im eSports verstärkt Fuß fasst und zu dem auch die ESL und DreamHack gehören.

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