Oculus-Mitgründer sieht Zukunft der VR auf Smartphones

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Die Zeit für stationäre VR scheint noch nicht wirklich gekommen und sieht man sich die Verkaufszahlen aus dem Jahr 2016 an, so wird sie wohl auch 2017 nicht im Mainstream ankommen. Mobile VR auf der anderen Seite ist deutlich erfolgreicher, wie die Verkaufszahlen zu Gear VR belegen. Das Samsung-Headset verkaufte sich bereits mehr als 5 Millionen Mal. Auch Jack McCauley, einer der Mitgründer von Oculus VR sieht die Zukunft eher im Bereich der Smartphones.

 

Oculus Rift ist zu teuer

In einem Gespräch mit TechRadar auf der CES 2017 in Las Vegas kritisierte der ehemalige Oculus VR-Mitarbeiter die Schwächen von Oculus Rift: Es ist schwer und teuer. Sie müssen die Kosten senken und wenn das bedeutet, dass sie einige Features opfern müssen, die Verbesserungen darstellen würden, dann müssen sie das tun.“ McCauley ist für Meinungen bekannt, die oftmals auch von populären Denkweisen innerhalb der Branche abweichen. Bereits früher sagte er, dass „hohe Bildwiederholungsraten Motion Sickness nicht eliminieren und nur unnötige Kostenpunkte darstellen.“

Bis VR den Massenmarkt wirklich erreicht, könnte noch einige Zeit vergehen.

Gear VR sieht er im Vorteil: „Sie haben 5 Millionen Gear VR verkauft. Das ist sehr beeindruckend. Das ist ein Smash Hit in der Spielewelt und übertrifft die Erwartungen bei weitem! Es sieht also aus, als würde es auf Mobile hinauslaufen. Das verkauft sich. Die PC-Geschichten sind zu teuer.“

McCauley designte die Gitarren und Schlagzeuge für die Guitar Hero-Spiele und arbeitete als Chief Engineer bei Oculus, bis das Unternehmen im März 2014 von Facebook übernommen wurde.