2016 verlief für das schwedische Unternehmen Starbreeze äußerst erfreulich. Das von Starbreeze gepublishte und von Behaviour Interactive entwickelte Dead by Daylight entpuppte sich nach seine Release im Juli letzten Jahres als echter Hit. 1,8 Millionen Einheiten konnte Starbreeze absetzen und verdiente allein im vierten Quartal des Fiskaljahres 2016 54,6 Millionen Schwedische Kronen (5,8 Millionen Euro).

 

Dead by Daylight macht die Hälfte des Umsatzes aus

Damit steuert das Spiel mehr als die Hälfte der 99,4 Millionen Schwedischen Kronen bei, die Starbreeze im vierten Quartal insgesamt umgesetzt hat und ist beinahe vollständig für Umsatzanstieg von 103 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal verantwortlich. Währenddessen weist Starbreezes wichtige IP Payday rückläufige Zahlen auf und konnte im vergangen Quartal nur noch 37,2 Millionen Schwedische Kronen generieren.

Auf das ganze Jahr bezogen, nahm Starbreeze 345,5 Millionen SEK ein und konnte seinen Umsatz um 58 Prozent steigern, sowie den Profit um 45 Prozent auf 57,1 Millionen Schwedische Kronen nach oben schrauben. Die Schweden bestätigten zudem die Entwicklung von Payday 3. CEO Bo Andersson Klint unterstrich, dass man sich so viel Zeit mit dem Spiel lassen werde, wie nötig sei. „Es handelt sich um die wichtigste Marke, die wir momentan haben und sie ist der Eckpfeiler unseres Geschäfts. So werden wir sie auch behandeln.“

 

Dreistelliges Wachstum

Klint fuhr fort: „Wir sind stolz, wieder ein dreistelliges Wachstum für das vierte Quartal präsentieren zu können und den höchsten EBITDA seit dem Launch von Payday 2. Es ist eine solide Performance, die unsere Fähigkeit demonstriert, Profitabilität zu erzielen, während wir unser Geschäft für künftiges Wachstum skalieren.“

Starbreeze entwickelt aktuell ein Mobile Game, welches auf der Payday-IP basiert und ein Walking Dead-Spiel. Zudem arbeitet man an einer Co-Op-Version von Crossfire und wird Dead by Daylight für Konsolen umsetzen. Kürzlich investierte man zudem acht Millionen Dollar, um Double Fines Psychonauts 2 auf den Markt zu bringen. Gemeinsam mit der Übernahme von Dhruva Interactive im vergangenen Dezember, kommt Starbreeze nun auf 550 Mitarbeiter.

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