Supercell CEO Illka Paananen bezeichnete 2016 als bestes Jahr in der Firmenhistorie. Dennoch sieht sich das finnische Unternehmen einigen Herausforderungen gegenüber. Positiv ist in jedem Fall der deutliche Gewinnsprung zu verzeichnen, den man im Fiskaljahr 2016 erzielte. Von 848 Millionen Euro im Jahr 2015, konnte man den Profit auf 917 Millionen Euro heben. Die Umsätze hingegen blieben in etwa auf Vorjahresniveau und erreichten 2,1 Milliarden Euro.

 

Pokémon GO-Hype wirkte sich aus

Auf einer Pressekonferenz im Hauptsitz der Firma im finnischen Helsinki, ging Paananen auf die Herausforderungen ein, die Megahits wie Pokémon GO für Supercell darstellen. Er stellte jedoch auch klar, dass man diesen Trends nicht einfach blind nacheifern werde, sondern sich auf das konzentrieren wolle, was man selbst am besten kann. Dazu passt die Meldung, dass der aktuelle Aushängetitel, Clash Royale, mit guten Ergebnissen aufwarten konnte.

„Abgesehen von stärkerem Wettbewerb, war dies unser bestes Jahr, wenn es um das Finanzielle geht. Clash Royale war ein großer Hit. Als im Sommer Pokémon GO zum Erfolg wurde, fragte mich ein Taxifahrer, was unser Konter sei. Ich sagte, es gibt keinen Grund, Maßnahmen gegen einen Wettbewerber zu ergreifen. Wir müssen uns lediglich auf das konzentrieren, was wir am besten können und unsere Spiele weiter verbessern.“

Zudem erklärte der Supercell CEO, dass vor allem geringere Werbeausgaben und sinkende Investitionen in andere Formen der Kundenakquise dazu beitrugen, die Gewinne zu erhöhen. Zudem konnten die drei aktuellen Supercell-Spiele nicht nur die Top 10 erreichen, sondern auch über eine lange Zeit dort verbleiben. „Das war immer schon die langfristige Vision von Supercell: Der beste Platz auf der Welt für die besten Teams zu sein, um Spiele zu produzieren, welche die Menschen über Jahre spielen wollen.“

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